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Pimp my ride
Steht Dir Super Symbole wie Kleidung und Bling Bling werden bekanntermaßen oft und gern genutzt, um dem uns umgebenden Außen zu zeigen, wie gut dem eigenen Drinnen unter Zuhilfenahme eines
cleveren Umgangs mit dem Eingebunden sein in spezifische soziale Systeme gelungen ist, die Möglichkeiten zu erlangen, das da Drinnen wohnende Selbstbild so gut wie eben möglich auch nach außen hin
kommunizieren zu können, obwohl es eigentlich garnicht so ist. Das heißt symbolische Selbstergänzung, oder, wie Morrisey so treffend sang: I wear Black on the Outside, cause Black is, how I feel on the Inside.1 Man versucht, ausgehend von der eigenen, schwammigen Idee des Selbst, die das psychische System über Jahre zusammengeschustert hat, das scheinbar zwingend dazugehörige eigene physische
Systems zu einer nonverbal kommunizierbaren Entsprechung dessen zu machen, was man sich in seinen Hirnwindungen als „Ich“ vorstellt.2 Das ist bis dato sehr variabel und geht im Endeffekt ziemlich sicher irgendwie immer darum, sexy zu sein. Es erwischt früher oder später jeden mal, heißt „Selbstdarstellung“ oder „Selbstverwirklichung“ und wohnt in der Bedürfnispyramide nach Maslow3 ganz ganz ganz oben in der Spitze. Je offenkundiger diese Selbstdarstellung jedoch für andere sichtbar ist, desto weniger beglückende Anerkennung ernten die unglücklichen Selbstdarsteller oft für ihre Mühe, denn ein weiterer Code besagt, dass man von der ganzen Sache eigentlich nichts merken darf. Die Inszenierung der„Performance“, wie Erving Goffman4 die Darstellung unseres Gesamtverhaltens nennt, darf nicht
auffliegen. Eine Freundin, die kürzlich aus New York zurückgekommen ist, hat ihre Eindrücke ziemlich kompakt so zusammengefasst. „Viele Hipster hier sehen so aus, als ob sie gerade aufgestanden sind,
und sich nicht drum kümmern, was sie anhaben, und irgendwie sehen alle supersexy damit aus. Später erfährt man, daß eben diese schluffigen Schönheiten genau in diesen Look wirklich viel Zeit, Geld und Arbeit gesteckt haben und morgens stundenlang vorm Spiegel das Bad blockieren, um so auszusehen, als ob sie keinen Spiegel haben und eben auch keinen brauchen.“ Oder wie Andy Warhol schrieb: “Wenn du (..) heute jemand auf der Straße siehst, der wie dein Traum aus Teenagertagen aussieht, ist das aller Wahrscheinlichkeit nach nicht dein Traum, sondern jemand, der den gleichen Traum hatte wie du und der beschlossen hat, wie sein eigener Traum auszusehen - und aus diesem Grund ist er in den Laden gegangen und hat sich den Stil gekauft, der euch beiden gefällt. Vergiss es lieber! Denke nur an die vielen James Deans und was dahintersteckt.“5 Bei den meisten macht irgendwann die Konfrontation mit den mangelnden Mitteln, oder fehlender Mut einer wirklich rigorosen Selbstverwirklichung einen Strich durch die Rechnung. Grundlegend ist so eine Reissbrettselbstverwirklichung an sich eben sowieso drin, denn „Ich“ ist ja ziemlich sicher meist ein anderer.6
Flatland revisited Wenn also nun rauskommt, daß alle James Deans nach Aufhebung der zur Anhimmelung nötigen sozialen Distanz auch nur aus ein paar funky Archetypen mehr oder minder gut zusammengeklebt sind, liegt es nah, sich entweder dieser beruhigenden Tatsache zu versichern und ins Getümmel zu stürzen oder aber die ganze Sache mit dem eigene Begehren nochmal zu befragen und unter Umständen zu erweitern. Der Mathematiker Edwin A. Abbott hat 1884 in seinem Roman „Flatland“ eine komplett zweidimensionale Welt beschrieben, in der alle Einwohner geometrische Figuren sind, die voneinander immer nur Striche sehen, da ja in einer zweidimensionalen Welt alles eben zweidimensional, sprich: flach ist 7. Ich habe noch niemanden kennengelernt, der gerne zweidimensional wäre, aber es gibt eine zunehmende Anzahl von Menschen, deren Rolemodels teilweise zweidimensional sind. Dass man irgendwann mal wie James Dean oder meinetwegen Andy Warhol sein will, scheint irgendwie geschickter in die Alltagskultur und das geforderte Selbst integrierbar, als die Beseelung, eine Comicfigur sein zu wollen...
Menschen, die als Vorlagen für ihren Selbstentwurf Figuren aus Mangas und Videospielen heranziehen, begannen trotzdem irgendwann, mittels liebevoll und detailversessen genäht- und gebastelter Kostüme, das Erscheinungsbild ihrer fiktiven und/oder zweidimensionalen Rolemodels in die dritte Dimension zu übertragen und dann hineinzuschlüpfen.
Schon auf der ersten Science-Fiction-Fan-Convention 1939 in New York erschienen Fans, die wie ihre Lieblingshelden verkleidet waren. In den 60er Jahren begann sich in Asien und den USA langsam eine, damals noch „Costumer“ genannte, Szene zu formieren, die in den 80ern dann einen regelrechten Boom erlebte der bis heute anhält. Cosplayer8 stellen nicht nur die äußere Erscheinung ihrer Lieblingsfigur nach, sie arbeiten auch an einer möglichst überzeugenden Darstellung des Wesens des fiktiven Vorbilds. Cosplayer sehen im besten Fall nicht nur aus, wie flirrende Elfen, tapsige Bären oder knackige Helden, sie agieren auch wie die von ihnen dargestellte Figur. Cosplay fächert sich in unzählige Variationen auf, es gibt „klassisches“ Cosplay, in dem inzwischen hunderte verschiedener Mangafiguren dargestellt werden, geschlechtsreversibles Cosplay (sogenanntes „Crossplay“), und Unterspezifika wie das „Fursuiting“. Im Fursuiting geht es speziell um haarige, fellige und flauschige Figuren, und die Akteure stecken in Ganzkörperkostümen aus Fell. Fursuiting agiert teilweise an der Grenze zum Fetisch, wichtige Bestandteile und erotisierte Elemente vieler Kostüme sind weiche Tatzen und ein buschiger Schweif.
Der Unterschied zwischen Warhols James Dean-Klonen und einem als Pokemon Pikachu verkleideten Cosplayer ist die dem Cosplay implizierte Transparenz des Begehrens, sprich: der Camp-Faktor. Cosplayer stellen ihre „Nicht-Ursprünglichkeit“ eigens zur Schau. Camp versteht sich als ein Abgeleitetes - allerdings nicht als Kopie eines etwaigen Originals. Vielmehr erweist Camp die Kategorie des Originals selbst als fragwürdig: Was kopiert wird, ist seinerseits schon Kopie. Indem Camp solche Verhältnisse offen legt, entkräftet es den Anspruch auf das „Wahre“ und „Echte.“9
Erquicklich ist in diesem Zusammenhang dann auch ein Rückblick auf „Paris is burning“10, in dem ja bekanntermaßen grandiose Dragqueens sich auf Bällen darin messen, möglichst exakt möglichst butche Archetypen wie den straighten Businessmann oder den Schläger um die Ecke zu re-enacten11. Hier wird konforme Kleidung wie Anzug und Jeans wieder zur Verkleidung, und genau das ist sie ja eigentlich auch. I wear a Suit on the outside, cause a Suit is how i feel on the Inside.
Not a Man, not yet a Woman Wenn die Sache mit Kleidung nicht mehr getan ist und man nicht in die innere Emigration gehen will, und wenn man beim besten Willen nicht versteht, dass man jetzt zwangsläufig das sein soll, wonach man irrtümlich aussieht, dann hat man ein gehöriges Stück Arbeit vor sich. Der Begriff „Transgender“ wurde der Legende nach in den 70er Jahren von der Cross-Dresserin Virginia „Charles“ Prince geprägt. Prince veröffentlicht seit Ende der 60er Jahre aufklärende Schriften zu Crossdressing12 und brachte mit „Transvestia“ 1960 das erste Magazin zum Thema heraus. Sie bezeichnete sich erstmals als „Transgenderist“, und obwohl Virginia Prince das Crossdressing als heterosexuelles Ausleben femininer Wesenszüge charakterisierte und alles vermeintlich oder wirklich Schwule aus ihren Crossdressing-Schriften heraushielt, hat sich ihre Selbstbezeichnung in den 90ern als Oberbegriff für alle möglichen Formen nichtbinärern Geschlechtsempfindens durchgesetzt. Der
Begriff hat mehrere Phasen der Politisierung und Medialisierung durchlaufen, und ist damit für viele zu einem offenen Superschwammbegriff geworden.
Entgegen der Dualität des Mann-Frau-Geschlechtssystems, dem übrigens auch die meisten transidentischen Menschen nach einer operativen Angleichung weiterhin entsprechen wollen, bezeichnet der Sammelbegriff Transgender eine bewusste Nicht-Festlegung auf ein Geschlecht und umfasst dabei so verschiedene Bereiche wie Cross-Dressing, Drag-Queens und Drag-Kings, variable Transidentität und Intersexualität. Transidentische Menschen sind nicht zwangsläufig unbefangen mit ihrer Identität spielende Personen, oft ist die Erinnerung an den falschen Körper eine schmerzhafte Erfahrung, die nach einer erfolgreichen operativen Korrektur verdrängt wird. Ein Beispiel ist die amerikanische Komponistin und geniale Synthesizerentwicklerin Wendy Carlos, die in den 80er Jahren die Soundtracks zu Tron und Clockwork Orange einspielte, damals noch in einem männlichen Körper gefangen war, und Walter gerufen wurde. Der Musiker Momus13 veröffentlichte 1999 auf seiner CD „Little Red Songbook“ den Song „Walter Carlos“, der beschrieb, wie Wendy
Carlos mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit reist und dort sich selbst als Walter Carlos begegnet und heiratet. Dieses Gedankenexperiment erboste Wendy Carlos so sehr, dass sie Momus ganz
trocken auf 30.000$ Schmerzensgeld verklagte und der Titel von der CD genommen werden musste. Von einem unbefangenen oder gar offensiven Umgang mit Transidentität kann und braucht in diesem Fall wohl kaum die Rede sein kann, da Wendy Carlos sich schätzungsweise eben einfach nur als Frau fühlt und immer nur als Frau gefühlt hat. Ganz anders gehen Künstler wie Del La- Grace Volcano oder Schriftsteller wie Leslie Feinberg mit ihrer Transidentität um. Der/Die SchriftstellerIn Leslie Feinberg ist eine(r) der prominentesten VertreterInnen einer offensiven Transgendergeneration und legt sich bewußt nicht auf ein Geschlecht fest. Nach einem FzM (Frau zu Mann)-Eingriff wirkt Feinberg in seiner/ihrer körperlichen Erscheinung eher wie ein Mann, definiert sich aber als zwischen den Geschlechtern und engagiert sich neben seiner/ihrer Arbeit in der neomarxistischen „Workers World“-Partei für die Anerkennung genau dieses bewußt indifferenten Geschlechtsbegriffs. Und auch wenn dieses „Er/Sie“-Geschrägstrichele irgendwie prätentiös wirkt, hat Leslie Feinberg mit ihrem/seinen Körper eine unverrückbare Tatsache geschaffen, für die man jetzt vielleicht noch eine bessere und weniger krampfige Sprache finden könnte. Del LaGrace Volcano, ebenfalls FzM-transidentisch, zeigt in seinen Mitte der 90er Jahre entstandenen Portraits Männer, die mal Frauen waren oder teilweise noch sind. Das 1996 entstandene Portrait „Matt&Eric“ beispielsweise gibt dem Betrachter keinen Hint darauf, daß die geschlechtliche Identität der abgebildeten Menschen nicht immer die war, die man nun zu sehen glaubt. Man verliert sich in anderen subkulturellen Zeichen, Matt und Eric sitzen lässig auf einer Großstadttreppe, bärtig, kurzgeschorene Haare, tätowierte Arme unterm Stereolab-T-Shirt, ziemlich guter Intellekto-Trucker-Stil, und man denkt über Stereolab-T-Shirts nach und eben nicht automatisch über Geschlechterpolitik. Das scheinbar Vorrangige der Transidentität wird schnell beiläufig und man kann sich beim Betrachten der Fotos ohne Blickwegweiser einiges an guter Butchness abschauen. Daß das alles noch immer ganz am Anfang ist und eben auch kein Zuckerschlecken, zeigt die Internetseite „Remembering our Dead“. Sie zählt für die Zeit von 1970 bis heute 323 transidentische Personen auf, die nachweisbar aufgrund ihrer Transidentität ermordet wurden14.
I want a famous face Wenn die Selbstmodifizierung in einigen Fällen nichthumanoide Blaupausen bemüht, dann wird die Inszenierung so deutlich, daß man gern mal die Sache auf ihre prätentiöse Seite reduziert und Menschen, die gerne Löwen oder Leguane wären, ihr Z-Klasse Prominentenleben in Talkshows und Tattoo- Freak-Shows als gerechte Strafe für ihre Offensichtlichkeit anrechnet.
Angefangen mit Cindy Jackson, die ihrem Rolemodel „Barbie“ durch über 20 OPs immer ähnlicher wird, über noch spektakulärere Fälle, wie Tom Leppard, den sogenannten „Leopard-man“, der von oben
bis unten Leopardenfell tätowiert hat und viel Zeit quasi nackt in freier Wildbahn verbringt, über Erik Sprague, den Eidechsen- Mann, der sich neben den obligatorischen Ganzkörpereidechsenhauttattoos
auch die Zähne anspitzen, Wölbungen in die Stirnhaut implantieren und die Zunge mittels Laserskalpell zweiteilen liess, geht es bis zum ungekrönten König der Selbstverwirklichung, Dennis Smiths, den Tiger-Mann. Dennis Smiths hat seine äußere Erscheinung durch unzählige OPs immer mehr der eines humanoiden Tigers angepasst. Ganzkörpertattoos, Gesichts-OPs und Implantate, prothetische Reißzähne und lange Tiger- Barthaare sind erst der Anfang seiner immer noch voranschreitenden Veränderung. Als nächstes will Smiths, der sein Geld als Programmierer verdient, seinen Körper mit echtem Tigerfell ausstatten, das bahnenweise in seine Haut implantiert werden soll.
Diese Ansätze riechen ziemlich nach Freakshow, Erik Sprague hat dann tatsächlich auch „Freak“ auf den Rücken tätowiert und rückt so das Ganze bewußt in die plakative Außenseiterrolle. Der Eidechsenmann befindet sich damit näher an symbolischen Selbstergänzungen wie Arschgeweih und Nippelpiercing, als ihm wahrscheinlich lieb ist, aber wer sagt denn auch, daß Eidechsen einen außergewöhnlichen Geschmack haben müssen.
Event Horizont Trotz des eventuell angebrachten Mißtrauens in die Dringlichkeit einer Modifizierung zum humanoiden Tier ist es doch auch ein ernstzunehmender Teil eines Selbstkonzepts. Wenn der Löwenmann als Löwenmann ein netter Löwenmann ist, ist das meiner Einsicht nach einem ewig schlechtgelaunten, weil verhinderten Nichtlöwenmann vorzuziehen. Das mit den Tieren liegt ja auch noch auf der breiten beleuchteten Autobahn der verwirklichten Selbstkonzepte. Dunklere Nebenstraßen sind da zum Beispiel eher nach innen gerichtete Versuche wie ein durch Meditation scheinbar erreichbares
Auflösen des „Ichs“ und damit einhergehend gleichzeitige Verschmelzung mit der gesamten Welt oder „Umprogrammierungen“ des Bewusstseins durch Neurolinguale Programmierung (NLP). Anstatt „ich bin ein Löwenmann“ wäre dann nach der Ich-Auflösung ein freiwilliges „Ich bin garnichts und gleichzeitig alles.“ möglich. Vielleicht auch ziemlich sexy.
1 The Smtihs, Unloveable, auf "The world won't listen", 1987
2 Das "Selbst" (actual self) spaltet sich wiederum auf in ein Selbsideal (ideal self) und ein gefordertes Selbst (ought self). (nach E.T. Higgins, Self-discrepancy: A theory relating self and affect, Psychological Review, 1989)
3 Abraham Maslow entwickelte in den 50er Jahren in seinem Buch "Motivation and Personality" ein pyramidenförmiges Modell menschlicher Bedürfnisse, das in der heutigen Psychologie nur noch historisch bewertet wird, aber immer noch sehr anschaulich ist.
4 Erving Goffman, The Presentation of Self in Everyday Life, New York, 1959
5 Andy Warhol, Die Philosophie des Andy Warhol von A bis B und zurück, München 1991, S.56
6 Arthur Rimbaud
7 ....obwohl ja, wenn man immerhin einen Strich sieht, die dritte Dimension doch irgendwie da ist, halt nur in Strichbreite, aber führt jetzt zu weit.
8 Cosplay ist die Abkürzung für "Costume Play" und bezeichnet die Passion für detailverliebte Verkleidungen im Stile (meist japanischer) Manga-, Animé und Computerspielfiguren. Cosplayer treffen sich auf sogenannten "Conns" (Conventions) und treten dort bei Kostümwettbewerben in freundschaftlichen Wettstreit.
9 Aus: Thomas Küpper, "Kitsch und Camp aus evolutionstheoretischer Sicht", erschienen in: "Gender Studies und Systemtheorie - Studien zu einem Theoriefransfer", Sabine Kampmann, Alexandra Karentzos, Thomas Küpper (Hrsg.), Bielefeld 2004
10 "Paris is Burning", Jennie Livingstone, USA 1990 (Venus Extravaganza, eine der im Film portraitierten Transvestiten wurde tragischerweise kurz nach den Dreharbeiten umgebracht.)
11 Re-Enactment ist ein Begriff aus der experimentellen Archäologie. Re-Enacter begeben sich in detailgetreuen Kostümen in die Rolle z.B. napoleonischer Soldaten, und stellen Lager- und Alltagsleben der Zeit nach, um mehr Details über historischen Alltag zu erlangen.
12 "Understanding Cross Dressing", 1976, "The Cross-Dresser and his Wife", 1967, "Transvestia-Magazine", 1960
13 Momus führt zudem ein ganz fantastisches Blog unter http://www.livejournal.com/user/imomus/
14 Details auf: http://www.gender.org/remember/#
Claus Richter
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