Jean Paul Gaultier
Unglaublich auch, was sich da alles in Bewegung setzte. Eine wilde Mischung aus Models und Normalsterblichen, aus schlanken, kaugummikauenden Supergirls, Walküren, androgynen Typen, Sexbomben und lasziven Knaben in Gaultiers nicht minder wilder, typischer Modemischung aus edlen Stoffen, Kautschuk, Sex, Leder, Tüll, derben Schuhen, Stretch, erstklassiger Verarbeitung und lässiger Präsentation.
Text & Fotos Brigitte R. Winkler
Miss America
O’Hara setzt ganz eindeutig auf die Idee der Einzigartigkeit, und nicht mal auf eine, die sich heraushebt.
Sie scheint wie jemand, der gleiches Vermögen zur Individualität auch jedem anderen zusprechen würde,
sie nimmt sich nur heraus, diese auch zu leben.
Text Oliver Tepel
Marisa Berenson
Marisa Berenson sagt, alle Mädchen träumten davon, Schauspielerin zu werden oder Fotomodell. Sie auch. Obwohl sie schüchtern war, sich nicht für attraktiv oder begabt hielt. Die meisten Fotomodelle waren damals anonym, nur wenige, wie Veruschka oder Twiggy, trugen ihre Vornamen, wie ein Etikett Besonderes benennt.
Interview Catrin Lorch
Fotos Markus Jans
Peter Berlin
Die meisten Leute haben keine Fantasie. Und ich glaube, deshalb habe ich auch als Peter Berlin Erfolg gehabt, denn ich wusste genau, was ich wollte. Wenn ich jemand auf der Straße gesehen habe, hab ich erst einmal quasi meine Federn ausgefahren, dass man mich gar nicht übersehen konnte. Und meine Aus- strahlung war eben nicht die, dass ich dir sagen wollte: „Lass uns ins Kino gehen“, sondern: Sex, Sex, Sex!
Interview Claus Richter
Jean - Paul Lespagnard
Zuerst fand ich vor einem Jahr diesen Stoff. Er fühlt sich an wie das Papier, in das die Pommes frites ein- gewickelt werden, wenn du sie hier in Belgien kaufst. Es wird leicht durchsichtig, wenn die Mayonnaise einzieht. Die Farbe des Stoffes ist auch ein bisschen schmutzig; so ging mir die Idee durch den Kopf, dass eine Kollektion über Pommes frites etwas sein könnte.
Interview Produzentin
Fotos Laetitia Bica
„Bing Bang Boum Vlan Paf Hiiiiiiii!“
„Ich wollte einfach nur Fröhlichkeit ausdrücken“, sagt Elise, „sonst nichts.“ Na ja – fast nichts. Ihr zweites Ziel ist es nämlich, einen Beweis zu liefern, dass sich Schönheit überall versteckt.
Text Theresa Schwab
Fotos Ronald Stoops
Yves Saint Laurent
Fotos Anuschka Blommers & Niels Schumm
Stefano Pilati
Pilati rehabilitiert einen Code der Eleganz, der fast zu klassisch wirkt, schöpft den Ursprung des Modernen in den Archiven von Yves Saint Laurent und zieht im Gegensatz zu Galliano das Pure dem Überladenen vor.
Text Christina Tschech
Agathe & Riond
Fotos Gilles & Vincent Turin
Das Urteil des Paris
Platz 2. Ich bin schön, aber nicht schön genug. Kurz vor dem Ziel zu verschwinden, ist am schlimmsten.
Ja, das Luder hat gewonnen. Nächstes Mal bin ich dran, das nächste Mal ist meins. Nächstes Mal bin ich dran, das nächste Mal ist meins. Ich melde mich beim Big Boobs Contest an.
Text Katharina Koppenwallner