24.03.2017 Mode Depesche     <<< 01.0 Aktuelle Ausgabe


 

 

 

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Inhalt

NO 09 FRÜHJAHR/SOMMER 2009     HANDWERK

 

Der Bodybuilder
Der Schneider himmlischer Kurven
Doch nicht nur mit Reißverschlüssen kann Alaïa weltmeisterlich umgehen, wenn es darum geht, die Figur einer gut gebauten Trägerin aufs Vorteilhafteste zu modellieren. Er erreicht dies außerdem mit raffiniert gesetzten Einnähern und Abnähern und einem selbst entwickelten, festen Stretch-Jersey, der ihm aufs Wort zu gehorchen scheint.
Text & Fotos Brigitte R. Winkler

Shoplifter
Ihre Arbeiten reichen vom kunstvoll geflochtenen Haardesign auf Björks Medulla-Cover bis zu raumfüllenden Arbeiten aus vielfarbigem synthetischen Haar, zuletzt zu sehen in einer Zusammenarbeit mit dem Kunstkollektiv a. v. a. f. in den Fenstern des Museum of Modern Art, New York.
Interview Claus Richter
Fotos Inez van Lamsweerde & Vinoodh Matadin, Sprague Hollander

Sandra Backlund
Mit großen Nadeln
Sandra Backlund hat Stricken als Kind gelernt, sie muss sich nichts Neues ausdenken:
Rippen, Zöpfe, Noppen, Perlen, Geflecht und Patent kann sie aus dem Handgelenk. Es sind die gleichen Muster, aus denen die Frauen der Seefahrer und Fischer an der Ostsee ihre Pullover zusammensetzten – jede Familie auf ihre Weise.
Text Catrin Lorch
Fotos Ward Janssen & Jaap Scheeren

Traummaschine
Fotos Frederik Heyman

Die Klagen der Konfektion
Schöne Kleidung ist Luxus, ebenso wie Flugreisen oder schicke Autos. Nichts dagegen, doch niemand hat Anrecht auf die Versprechungen des Lifestyles. Warum auch? Schöner, cooler und sicher auch lebendiger wäre eine Wertschätzung der Arbeit, ihrer Mühen und Qualitäten.
Text Oliver Tepel


Meta-Mode
DerAnzug ist über die Mode erhaben und gleichzeitig ein Teil von ihr
Die formale Evolution des Anzugs im Laufe des 20. Jahrhunderts war ein Wandel im Stillstand. Ohne sein grundsätzliches Bauprinzip in Frage zu stellen, änderten sich Proportionen und Materialität.
Text Volker Orthmann


Expanded fashion
Maison Martin Margiela
Die Meisterschaft des Maison Martin Margiela beweist sich darin, dass das Repertoire der Mode – Kleider, Schuhe oder auch Handtaschen – zerlegt wird in Materialien und Machart, in Geschichte und Gebrauchsformen.
Text Brigitte Felderer
Fotos Anders Edstrom, Marina Faust, Ronald Stoops, Jacques Habbah


Auf immer, bitte!
Herr Abeler überließ nichts dem Zufall. Seine Schaufenster gehörten zu den schönsten der Stadt und alle anderen Juweliere, ob Cartier, Bulgari oder Wempe, sahen dagegen profan, seelenlos und ordinär aus.
Text Katharina Koppenwallner
Illustration Andy Scherpereel

 


 

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